Laptops beziehungsweise Notebooks sind klein, handlich und ideal zum Mitnehmen. Zudem sind sie zumeist recht teuer in der Anschaffung. Diese Eigenschaften machen Notebooks allerdings nicht nur bei ehrlichen Bürgern beliebt, sondern auch für Diebe die ideale Beute, da sie leicht zu entwenden sind und sich gewinnbringend verkaufen lassen. Allerdings haben Notebooks nicht nur einen materiellen Wert!
Was ist ein Kensington Lock?
Häufig ist der Verlust wichtiger Daten für den Bestohlenen weitaus schlimmer als der eigentliche Diebstahl des Notebooks. Daher sollten Sie Ihr Notebook vor Diebstählen schützen, indem Sie es mit einem sogenannten Kensington Lock, also Kensington-Schloss, sichern. Das Kensington Lock ist eine Sicherheitsvorkehrung für mobile oder allgemein kompakte elektronische Geräte, welche leicht entwendet werden können. Zu diesen Geräten zählen beispielsweise Fotoapparate, Beamer oder Projektoren, Monitore und Fernseher sowie Notebooks. Entwickelt wurde das Kensington Lock ursprünglich von der namensgebenden Firma Kensington. Mittlerweile ist Kensington Lock der Oberbegriff für alle Schlösser, die nach diesem Prinzip funktionieren. Dabei ist das besagte Prinzip denkbar einfach. So besteht ein Kensington Lock aus einem Schloss mit Sperrmechanismus, an welchem ein Draht- oder Stahlseil angebracht ist. Dieses Seil verfügt über eine Schlaufe. Wenn Sie nun Ihr Notebook mit einem Kensington Lock sichern möchten, legen Sie das Seil um eine Verankerungsmöglichkeit, wie zum Beispiel einen Griff im Zug. Dann ziehen Sie das Schloss durch die Schlaufe und befestigen es an Ihrem Notebook. Hinsichtlich des Sperrmechanismus lassen sich zwei Arten unterscheiden. Bei der ersten Variante ist das Kensington Lock mit einer Kupplung in Form des Buchstaben T ausgestattet. Diese Kupplung wird beim Absperren mit der entsprechenden Öffnung an Ihrem Notebook verriegelt. Bei der zweiten Variante erinnert der Sperrmechanismus an eine Pinzette, welche beim Verschließen auseinandergeht, wodurch ein Herausziehen verhindert wird. In Hinsicht des Schließmechanismus gibt es Kensington-Schlösser, die mit einem Schlüssel abgeschlossen werden, sowie als Zahlenschlösser.
Die Nachteile von Kensington-Schlössern
Zunächst können Sie Kensington-Schlösser nur mit Geräten, die eine entsprechende Öffnung für das Schloss haben, nutzen. Diese Öffnungen sind zumeist die größte Schwachstelle dieser Sicherungsmethode, da sie bei minderwertiger Qualität leicht herauszubrechen sind. Daher bringen viele Notebookhersteller die Öffnungen an Stellen an, die durch das Herausbrechen des Kensington Lock das ganze Notebook so beschädigen, dass dieses unbrauchbar wird. Dadurch ist Ihr Notebook uninteressant für erfahrene Diebe. Aber selbstverständlich wäre es sehr ärgerlich, wenn dennoch jemand versuchen würde, Ihr Notebook zu stehlen und es dadurch ruiniert. Außerdem ist bei den meisten Kensington-Schlössern die Drahtschnur oder das Stahlseil so dünn, dass man es mit geeignetem Werkzeug relativ leicht durchtrennen kann. Auch das eigentliche Schloss dürfte für einen wahren Profi kein unüberwindbares Hindernis darstellen. Eine weitere Schwachstelle des Kensington-Schloss ist nicht das Schloss selbst, sondern vielmehr die Verankerungsmöglichkeiten, die ausreichenden Schutz bieten, da diese schlichtweg nicht überall zu finden sind.
Kensington-Schlösser bieten Schutz
Auch wenn Ihnen ein Kensington Lock keine hundertprozentige Sicherheit bieten kann, sollten Sie dennoch ein solches Schloss nutzen, da es die meisten Diebe erfahrungsgemäß abschrecken wird.
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